30. Januar 2017

Orejas + 30.01.2017

Die Regenbogenbrücke

Orejas letzte Reise

 

Liebe Paten

leider muss ich heute die traurige Nachricht schicken, das wir Orejas heute Morgen den Weg über die Regenbogenbrücke gehen lassen mussten.

Der Zustand von Orejas hat sich jetzt sehr schnell, rapide verschlechtert, so das wir im Sinne von Orejas. diese Entscheidung heute treffen mussten!

Orejas war ein so liebenswerter Hundeopi, den wir gerne noch länger um uns gehabt hätten!

Wir sind sehr traurig!

Wir bedanken uns für die Unterstützung, die Orejas erhalten hat!

 

Monika und Holger W.

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Rüde, 11 Jahre

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Update 18.08.2015

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Orejas ist ja nun seit etwas mehr als 7 Monaten bei uns. Er hat sich zu einem tollen, souveränen, schmusigen Teddybär entwickelt.

Orejas hat inzwischen sogar den Mut, sich gegenüber den Nachbarsrüden, wenn diese am Zaun randalieren, größer zu machen als er eh schon ist und ihnen deutlich zu signalisieren: Ich habe keine Angst vor euch. Lasst ihr mich in Ruhe, lass ich euch in Ruhe aber wenn ihr Streit wollt, werde ich mich wehren.

Er macht dann sogar ein, zwei Schritte in dessen Richtung, lässt sich aber ohne Probleme sofort wieder zurück nehmen.

Gehe ich dann aber mit Orejas zu den Hunden hin, um z.B. mit den Nachbarn zu sprechen, wird er wieder ganz souverän, legt sich hin, lässt sich sogar von den Rüden beschnuppern.

Zu Menschen, auch wenn er sie nicht kennt, ist Orejas immer lieb und nimmt auch gerne Streicheleinheiten von Fremden an.

Was muss der arme Orejas früher wohl schlimmes erlebt haben:

Wenn wir mit Orejas im Feld unterwegs sind, dann läuft er nie vor uns sondern immer hinter uns und  trödelt auch schon mal erheblich rum, so das er ein ganzes Stück hinter uns ist.

Wenn dann unverhofft ein Traktor oder ein Radfahrer auftaucht, muss ich auch schon mal schnell zu Orejas laufen, um ihn an die Leine zu nehmen, damit erst gar nicht die Gefahr besteht, das Orejas Richtung Traktor oder Fahrrad läuft.

In diesen Situationen setzt Orejas sich ganz steif hin, bis ich bei ihm bin. In dem Moment wo ich bei ihm bin, lässt er sich jaulend und jammernd auf die Seite fallen, dieser große Hund wird ganz klein und es kann sogar zum Abwehrschnappen kommen, wenn ich sofort an sein Geschirr fassen muss.

Für mich sieht es so aus, als hätte dieser große, liebe, schmusige Teddybär, solche Situationen schon viel zu oft in seinem Leben erlebt, das sich ein Mensch schnell nähert – aber nicht um ihn zu schützen, sondern um ihm Schmerzen zu zufügen, vielleicht durch Tritte und Schläge !

Ich versuche diese Situationen zu vermeiden, was jedoch nicht immer gelingt.

Diese Situationen machen mich so wütend, wütend auf die Menschen, die Orejas so behandelt haben, das er sich so verhält und so traurig, das ich schon weinend neben Orejas im Feld gesessen habe, weil mir sein Verhalten selber so weh getan hat.

Orejas ist auf der anderen Seite so sensibel, das Veränderungen ihn nach wie vor verunsichern wie z.B. heute. Orejas ist heute wieder wie Patex, ständig an meiner Seite, er lässt mich nicht einen Moment aus den Augen und ist sofort auf den Beinen, wenn ich mich bewege. Heute Nacht hat es hier gewittert, nicht so stark, dass wir davon wach geworden wären,  aber für Orejas hat es ausgereicht, das er wieder dieses Verhalten, der extremen Anhänglichkeit zeigt.

Wenn meine Toilette unten nicht so klein wäre, würde er mich heute auch noch dahin begleiten! Ich wünsche mir für Orejas, das er auch dieses Verhalten irgend wann ablegen kann, weiß aber auch, da dieses Verhalten anscheinend so gefestigt bei ihm ist, dass, wenn er es überhaupt jemals ablegt, es noch einige Zeit dauern kann.

Dieser große, schmusige Teddybär, hat anscheinend Zeiten erlebt, in denen er mehr Schläge als zu Fressen bekommen hat und trotz alle dem ist er dem Menschen gegenüber lieb und offen geblieben und vertraut dem Menschen!

Was für ein toller Hund!

Wie Orejas auf Veränderungen reagiert, wird auch an den Bildern deutlich.

Die ersten zwei Bilder habe ich gemacht, als wir, also auch Holger und ich, den ersten Nachmittag draußen auf dem Hof verbracht haben. Orejas hat sich nicht mit nach draußen getraut und hat sich versteckt aber so, das er alles im Blick hat!

An den ganz heißen Tagen, zogen wir alles es vor, im kühlen Haus zu bleiben und Orejas hat die Kühlmatten sehr genossen. Dann wurde die Badesaison eröffnet und wieder –  die komischen blauen Dinger hatten ja vorher noch nicht da gestanden – hielt Orejas sich abseits, aber immerhin schon draußen.

Naja näher ist Orejas aber selten an die Muscheln gegangen, höchstens mal zum Saufen. Er ist wohl auch wasserscheu!

Dann natürlich auch wieder Bilder vom täglichen Spaziergang. Hier geht mir auf den ersten Blick schon mal ein Hund verloren, denn wenn Mirco direkt hinter Orejas läuft, ist von Mirco oft rein gar nichts zu sehen, der verschwindet komplett hinter Orejas.

Liebe Grüße  Monika

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Der arme Orejas hat schon viel mitgemacht:

In Spanien wurde er im Zwinger gehalten und musste sein Leben ohne Liebe verbringen.

Jetzt, seit ein paar Tagen in Deutschland, wurde er von der Adoptantin ausgesetzt , da er nicht gleich stubenrein war. Anzeige läuft.

Er ist auf einer Notpflegestelle. Orejas ist ca. 11 Jahre, er hat Arthrose und HD, kann keine Treppen steigen. Braucht täglich Tabletten.

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